TYPISCHER WORKFLOW

Ersatzteil für ein KFZ

Als Beispiel für eine typische Problemstellung: Defekte Abdeckung im Radkasten. Ein einzelnes Ersatzteil kann nicht geliefert werden und der gesamte Radkasten hätte getauscht werden müssen. Durch 3D Druck konnte eine größere Reparatur vermieden werden.

MODELLERSTELLUNG

Die Maße des Bauteils werden genommen. Dieser Schritt ist einfacher, wenn beispielsweise ein baugleiches Teil an der anderen Seite als Referenz verwendet werden kann. Mit CAD-Software wird nun ein 3D Modell erstellt.

FusionRadkastenklappe.png

3D DRUCK

Das 3D Modell wird in einer Slicer-Software für den 3D Drucker aufbereitet. Hierbei spielt die Schichthöhe und Wandstärke der Bauteile eine kritische Rolle. Die Ausrichtung hat ebenfalls starken Einfluss auf die Stabilität. Je nach Bedarf werden Stützstrukturen eingebaut.

Die Daten gehen an den Drucker, das gewünschte Material wird geladen (hier PETG) und nach einigen Stunden ist der Druck fertig.

Gedruckt.jpg

NACHBEARBEITUNG

In diesem Schritt wird das Bauteil von der Druckplatte gelöst und Stützstrukturen werden entfernt. Je nach Komplexität des Modells und Anzahl der Stützstrukturen erfordert dieser Schritt mehr oder weniger Zeit.

Nachbearbeitet2_edited.jpg

EINBAU UND TEST

Ist das Bauteil von allen Stützstrukturen befreit, kann es eingebaut und getestet werden.
In diesem Beispiel saß die angefertigte Klappe aufgrund der exakten Anfertigung des Modells direkt perfekt. Sollte das Bauteil nicht passen, können Änderungen an dem CAD-Modell vorgenommen werden und der Vorgang geht in die nächste Iteration. Durch den 3D Druck können Designs so schnell optimiert werden.

Eingebaut2_edited.jpg